In diesem Beitrag werden Zielkonflikte betrachtet, zwischen denen sich das Operations Management bewegt. Zielkonflikte entstehen, indem die Zielerreichung des einen Ziels das andere ausschließt. Doch welche Ziele hat ein Unternehmen?

Unternehmensziele

Kosten

Niedrige Kosten machen es möglich niedrige Preise zu verlangen. Ebenfalls gehen mit niedrigen Koste auch höhere Margen einher.

Flexibilität

Flexibilität kann in vielerlei Ausprägungen sichtbar werden, es kann sich dabei um die Frequenz neuer Produkte und Dienstleistungen handeln, die Produktbreite bzw. Produkttiefe oder aber auch die Bestände.

Qualität

Qualität hat direkten Einfluss auf Produkt- bzw. Service-Eigenschaften.

Geschwindigkeit

Geschwindigkeit kann sich sowohl im Produktionsprozess zeigen, als auch in kurzen Lieferzeiten bzw. Reaktionszeiten bei Service-Anfragen.

Zuverlässigkeit

Die Zuverlässigkeit spielt sowohl intern bei der Prozesszuverlässigkeit, als auch extern bei der Lieferantenzuverlässigkeit eine große Rolle. Nur bei Zuverlässigkeit lässt sich vernünftig planen.

Zielkonflikte

Mancher Leser wird instinktiv beim Lesen der Ziele bereits Konflikte im Kopf haben. Diese Ziele bestimmen die Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Da sich die Kundenanforderungen laufend verändern, müssen Ziele von Zeit zu Zeit angepasst und verändert werden, weshalb es kein Richtig oder Falsch gibt.

Verfolgt man beispielsweise die Discount Strategie, so ist irgendwann ein Punkt erreicht, in dem man bei den Kosten kaum mehr etwas einsparen kann, hinzu kommt, dass Konkurrenten ebenfalls die Kosten und damit die Preise anpassen. Es folgt eine Verschiebung der Ziele hin zu Geschwindigkeit oder zu Qualität, was wiederum zu steigenden Kosten führt, der Fokus ist nun jedoch ein anderer.

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