Liebe Leserinnen und Leser,

wie angekündigt heute die Auswertung nach 7 Tagen des Fragebogens, der sich mit dem Thema Start Ups auseinander setzt. Wichtig der Hinweis, dass der Fragebogen weiterhin aktiv ist und bei Änderungen der bisherigen Erkenntnissen eine weitere Auswirkung erfolgt. Der Beitrag kommt etwas verspätet, da der Workshop zur Gründungsberatung etwas länger ging, dafür aber umso erfolgreicher war.

Insgesamt wurden bisher 16 Antworten abgegeben. Da der Fragebogen sich aufgrund der Tätigkeit aufsplittet und bei einigen Fragen nicht korrekt geantwortet wurde wird die Anzahl von 16 Ausprägungen nicht immer erreicht.

Betrachten wir zunächst die Anzahl der Teilnehmer bzw. woher diese kamen. Hierzu betrachten wir den Nutzerfluss.

Fragebogen-Quelle

Facebook Seitenbesuche Teilnehmer Conversion Rate
694 53 16 2,23 %

Wie im Nutzerfluss zu sehen ist, kamen 10 von 53 Seitenbesuchern nicht von Facebook, sondern haben die URL direkt in die Adresszeile eingegeben. Zudem haben 694 Facebook Nutzer den Beitrag in ihrer Chronik gesehen. 43 Seitenbesuche dieser 694 Impressionen kamen zustande. Dies entspricht einer CTR (Click-through-Rate von 6,196 %). Andere Kanäle auf denen der Link ebenfalls aktiv war (Xing und Google+) waren nicht erfolgreich um haben keinen Traffic verursacht. Um nun die Conversion Rate zu ermitteln, werden die Impressionen aller Kanäle addiert. Das bedeutet, dass die 694 Facebook-Impressionen mit den 10 direkten Besuchern verrechnet werden müssen. Impressionen von XING, Google+ oder der Google Suche sind nicht vorhanden. Die Gesamtzahl der Impressionen ergibt somit 704. 16 Teilnehmer bedeuten 16 Conversions bzw. Zielabschlüsse. Daraus resultiert eine Conversion Rate von 2,23 %. Doch genug von diesem Einfluss in die Betrachtung via Google Analytics. Kommen wir zu den Antworten des Fragebogen.

Tätigkeit

Fragebogen - Tätigkeit

Tätigkeit Anzahl
Student 10 (63 %)
Arbeitnehmer 4 (25 %)
Arbeitgeber / Selbständig 1 (6 %)
Arbeitslos 1 (6 %)

 

Bevorzugte Unternehmensgröße

Fragebogen - Unternehmensgröße

Tätigkeit Anzahl
Kleinunternehmen 1 (6 %)
Mittelständler 5 (31 %)
Konzern 5 (31 %)

Nun betrachten wir, wie interessant die Teilnehmer einen Job bei Kleinunternehmen, mittelständischen Unternehmen und Konzernen finden. Anschließend vergleichen wir das Interesse mit dem von Start Ups.

 

Interesse – Kleinunternehmen

Fragebogen - Kleinunternehmen

Interesse Anzahl
1 2 (13 %)
2 1 (6 %)
3 1 (6 %)
4 0 (0 %)
5 5 (31 %)
6 2 (13 %)
7 0 (0 %)

Ein Interesse von „1“ bedeutet geringes Interesse, wohingegen „7“ sehr starkes Interesse bedeuten.

 

Interesse – Mittelständisches Unternehmen

Fragebogen - Mittelständler

Interesse Anzahl
1 0 (0 %)
2 1 (6 %)
3 0 (0 %)
4 1 (6 %)
5 5 (31 %)
6 4 (25 %)
7 0 (0 %)

Ein Interesse von „1“ bedeutet geringes Interesse, wohingegen „7“ sehr starkes Interesse bedeuten.

 

Interesse – Konzern

Fragebogen - Konzern

Interesse Anzahl
1 0 (0 %)
2 1 (6 %)
3 2 (13 %)
4 2 (13 %)
5 1 (6 %)
6 2 (13 %)
7 3 (19 %)

Ein Interesse von „1“ bedeutet geringes Interesse, wohingegen „7“ sehr starkes Interesse bedeuten.

 

Interesse – Start Up

Fragebogen - StartUp

Interesse Anzahl
1 0 (0 %)
2 3 (19 %)
3 0 (0 %)
4 2 (13 %)
5 3 (19 %)
6 2 (13 %)
7 1 (6 %)

Ein Interesse von „1“ bedeutet geringes Interesse, wohingegen „7“ sehr starkes Interesse bedeuten.

 

Begriffe zu einem Start Up

Hinsichtlich der Begriffe, welche mit einem Start Up verbunden werden, wurden nachfolgende Aussagen gemacht. Da es bei dieser Frage möglich war mehrere Antworten auf einmal abzugeben, werden keine Prozentzahlen ermittelt.

Begriff Anzahl Nennungen
Aufregend 1
Unsicherheit / Risiko 5
Motivation 1
Innovation 8
Chance 1
Freiheit 1
Jung 2
Dynamisch 2
Viel Arbeit 1
Jungunternehmer 1

 

Wie wichtig ist Ihnen Freiheit bei der Arbeit bzw. zukünftigen Job?

Fragebogen - Freiheit

Freiheit Anzahl
1 0 (0 %)
2 0 (0 %)
3 3 (19 %)
4 2 (13 %)
5 0 (0 %)
6 9 (56 %)
7 2 (13 %)

Ein Wert von „1“ bedeutet geringes Interesse an Freiheit am Arbeitsplatz, wohingegen „7“ sehr starkes Bedürfnis nach Freiheit bedeutet.

 

Gegenüberstellung Gehalt vs. Selbstverwirklichung

Fragebogen - Gehalt vs. Selbstverwirklichung

Auswahl Anzahl
Gehalt 4 (25 %)
Selbstverwirklichung 12 (75 %)

 

 

Unser letzter Blick richtet sich nun noch auf die Teilnehmer des Fragebogens innerhalb der ersten 7 Tagen.

Geschlecht der Teilnehmer

Fragebogen - Geschlecht

Geschlecht Anzahl
Weiblich 1 (6 %)
Männlich 14 (88 %)

 

 

Altersklassen

Fragebogen - Altersklassen

Altersklasse Anzahl
16 – 21 1 (6 %)
21 – 25 8 (50 %)
25 – 28 4 (25 %)
über 28 3 (19 %)

 

Fazit

Nach dieser Anzahl von Schaubildern gilt es nun die erhaltenen Informationen in Zusammenhang zu sehen und daraus Schlüsse auf andere Personen ziehen. Da bisher nur eine Frau an der Umfrage teilgenommen hat, ist die Aussagekraft für Frauen etwas eingegrenzt, doch hier hoffen wir weiter auf weitere Teilnehmerinnen, welche ihren Präferenzen noch mitteilen.

Anhand der Tätigkeit geht hervor, dass 10 Teilnehmer Studenten sind, was 63 % der Teilnehmer entspricht. Betrachtet man die abgegebenen Antwort, wenn man nach deren Tätigkeit filtert, so zeigt sich hinsichtlich derer Entscheidung zwischen Gehalt und Selbstverwirklichung folgendes:

Bei 10 Studenten legen lediglich 3 Wert auf Gehalt, 7 hingegen sind eher an ihrem Wunschjob oder Selbstverwirklichung interessiert. Dies heißt aber auch, dass 70 % der Studenten Gehalt weniger wichtig ist, als Gehalt. Dies sollte allerdings nicht so verstanden werden, dass Studenten für ihren Wunschjob einen „geringen“ Lohn akzeptieren würden. Hierbei soll kurz auf Herzberg verwiesen sein und seine Zwei-Faktoren-Theorie.

Außerdem ist Freiheit bei den 10 Studierenden mit durchschnittlich 4,7 Punkten ausgeprägt. Dies sollte damit Anforderung an Personalabteilungen sein, allerdings auch Herausforderung für die Studenten selbständig arbeiten zu können.

Berechnet man das durchschnittliche Interesse der Betriebsgrößen ergibt sich folgender Rang:

Rang Unternehmensgröße Durchschnittliche Punkte
1. Rang Mittelständisches Unternehmen 5,000 Punkte
1. Rang Konzern 4,909 Punkte
1. Rang Start Up 4,364 Punkte
1. Rang Kleinunternehmung 4,000 Punkte

Es bleibt also festzuhalten, dass alle Teilnehmer großen Wert auf Freiheit legen. (4,875 Punkte)

Außerdem geben 75 % der befragten an Selbstverwirklichung bzw. ihren Wunschjob, Gehalt vorzuziehen. Die entscheidende Frage ist nun ob Konzerne diesem Wunsch Rechnung tragen können.

Start-Ups – Der Umgang mit Innovation und Risiko

Start-Ups sind mit den Begriffen Innovation aber auch Risiko verbunden. Stellt man sich jedoch die Frage ob die Gründung eines eigenen Unternehmens ein Weg zur Selbstverwirklichung ist und die Antwort lautet „Ja“, muss weitergedacht werden. Benötigt man denn „DIE“ Idee oder reicht nicht ein marktfähiges Konzept aus?

Sollte ein Hobbyfotograf sein Hobby nicht zum Beruf machen, weil es bereits zwei Fotografen in seinem Ort gibt? Wer diese Frage so beantwortet, dass dieser Hobbyfotograf einen anderen Job ausüben sollte liegt falsch, denn ansonsten wäre es nie dazu gekommen, dass ein Wettbewerb entsteht. Außerdem sollte sich jeder den Gedanken erlauben ob eine Innovation nicht im kleinen ablaufen kann. Findet der Hobbyfotograf beispielsweise eine Nische und macht gerne Bilder in der Natur, so kann sich dort ein lukrativer Markt ergeben. Innovation ist damit nicht zwingend erforderlich, sondern eher ein gewisses „Marktverständnis“.

Betrachtet man den Begriff der als Zweithäufigstes genannt wird, das Risiko bzw Unsicherheit. Natürlich bringt eine Aufgabe mit mehr Freiheit auch mehr Verantwortung mit sich. Dies ist bei einer Firma genauso wie in der Selbständigkeit. Bei einer Unternehmensgründung bzw. Selbständigkeit besitzt man sowohl größte Freiheiten, damit jedoch auch Verantwortung in einem besonderen Maße. Greifen wir hierbei wieder das Beispiel des Hobbyfotografen auf. Der Hobbyfotograf besitzt bereits eine professionelle Kamera, die Investitionskosten in Technik halten sich damit in Grenzen. Sollte der Hobbyfotograf zudem nicht halsüberkopf seinen Job kündigen und sein Hobby zunächst als Nebenbeschäftigung ausüben, gibt es für ihn auch keine existenzielles Risiko, da Einnahme durch den Lohn nach wie vor gegeben sind. Sucht der Hobbyfotograf im Zuge seiner Nebentätigkeit nach Kunden und ist erfolgreich bei der Suche, so kommen wir wieder zurück „Marktverständnis“. Handelt es sich um ein marktfähiges Konzept kann der Hobbyfotograf den Schritt wagen und professioneller Fotograf werden.

Das Risiko bzw. ein Start-Ups steht und fällt damit nicht mit der einen „zündenden“ Idee, sondern mit einem marktfähigen Konzept. Dieses Konzept kann je nachdem in welchen Markt man möchte sehr komplex werden.

Die Ideenschmiede Obersulm UG unterstützt sie bei der Erstellung eines solchen Konzepts, was auch Business Plan genannt wird. Somit sinkt für sie das Risiko auf dem Weg zu Ihrer Selbstverwirklichung.

Sollten ihnen während der Lektüre Fragen oder Anregungen einfallen oder sie sich mit dem Thema Selbständigkeit auseinander setzen und Fragen haben, kontaktieren Sie mich auf einem der angegeben Kanäle.