Wie bereits aus den vorherigen Blogbeiträgen hervorgeht, handelt es sich beim Phänomen der disruptiven Innovationen um ein sehr spannendes, als auch ein sehr aktuelles Thema, da sich nahezu jede Unternehmung mit dem bereits beschriebenen Dilemma konfrontiert sieht. Die Trägheit von Organisationen, jedoch auch Individuen macht jede Unternehmung anfällig dafür, dass nur noch erhaltende Innovationen im Unternehmen angegangen werden und das zukünftige Überleben des Unternehmens aus den Augen verloren wird. Zwar liefern sowohl Christensen, als auch O’Reilly Lösungen für das Dilemma, nämlich die Ambidexterität eines Unternehmens. Es zeigt sich jedoch auch, dass Unternehmen, welche mehrmals zum Wandel fähig sind nicht davor geschützt sind, nicht doch letztendlich zu scheitern. Ein Beispiel für ein Unternehmen, das sich als sehr Wandlungsfähig gezeigt hat, ist Nokia. Das Unternehmen hat sich von einem Gummistiefelproduzenten, zu einem der innovativsten Unternehmen des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelt, um im Anschluss daran zu scheitern, weil man eine disruptive Innovation, die Smartphones, als nicht wichtig genug angesehen hat. (Krakovsky, 2013)

Die Geschichte sollte daher sowohl ein Appell an Manager sein, sich mit der Ambidexterität einer Organisation auseinander zu setzen und versuchen entsprechende Strukturen und Prozesse im Unternehmen zu schaffen, die eine solche Ambidexterität ermöglichen, zum anderen sollte die Geschichte auch ein Mahnmal für Unternehmen sein, die sich als wandlungsfähig erwiesen haben. Denn Nokia sollte als Beispiel dienen, sich nicht auf Erreichtem auszuruhen, sondern weiterhin flexibel und agil zu bleiben und sowohl erhaltende, als auch disruptive Innovationen hervorzubringen.

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