In diesem Blogbeitrag werden 5 Google Analytics Fakten zu Zielen beschrieben. Zunächst einmal einige Grundlegende Dinge zu Zielen in Google Analytics. Google Analytics Ziele sind ein hervorragendes Mittel um Schlüssel Aktivitäten ihrer Webseite in den Berichten von Google Analytics zu erfassen. Ziele sind dabei bestimmte Ereignisse oder Seiten, die von Usern besucht bzw. getätigt werden. Hat man keine Ziele implementiert, können Conversion-Raten und weitere Erkenntnisse die mit Zielen verbunden sind nicht in den Berichten angezeigt werden. Es lohnt sich also Google Analytics Ziele frühzeitig zu definieren. Verlieren Sie daher keine Zeit und erweitern Sie mit Zielen ihre Google Analytics Berichte.

Fakt 1: Ziele sammeln nur Daten, wenn Sie konfiguriert sind

Google Analytics ist nicht retroaktiv. Das heißt die Daten werden erst gesammelt, wenn das Ziel implementiert ist. Sobald ein Ziel konfiguriert ist, änderst sich der Google Analytics Prozess und die Daten werden sofort verändert dargestellt. Plötzlich  speichert Google Analytics zusätzliche Daten für Sie. Diese Daten können in einer Vielzahl von Berichten integriert werden. Egal ob bei unter Zielgruppe, Akquisition, Verhalten oder unter Conversions. Wenn Sie also Ziele konfiguriert haben, gibt es eine Vielzahl neuer Dimensionen, die ihre bisherigen Reporte in nützlicher Weise ergänzen können.

Fakt 2: Ziele finden einmal pro Sitzung und pro Ziel statt

Die Funktion von Zielen gestaltet sich so, dass für jedes Ziel ein Ereignis definiert wird und gezählt wird, sobald dieses Ereignis stattfindet. Ein Benutzer kann in einer Sitzung alle 20 Ziele vollziehen, wichtig ist jedoch, dass jedes dieser Ziele nur einmal gezählt wird. Wenn also ein Nutzer 100 mal in einer Sitzung das Selbe Ziel vollzieht, wird dies nur als eine Conversion gezählt. Wichtig ist es, dass Sie ihre Schlüssel-Aktionen auf ihrer Seite mit Zielen definieren um erweiterte Erkenntnisse darüber zu erhalten.

Fakt 3: Zieltrichter zeigen keine Wirkungszusammenhänge, sondern dienen zur Trichter-Visualisierung

Es ist sehr nützlich Zieltrichter zu verwenden, diese finden sich unter dem eigenen Berichte-Typ Zieltricher. Ein Ziel mit einem Zieltrichter besitzt keine geringere Anzahl an erfüllten Zielen, diese Trichter dienen ausschließlich der Visualisierung. Gibt es unterschiedliche Wege um ein Ziel zu erreichen, müssen auch alle Wege, die zur Erfüllung eines Ziels führen können als Ziel definiert werden. Man sollte auf keinen Fall Annahmen verwenden und bspw. bei zwei verschiedenen Möglichkeiten zur Zielerreichung die Werte einfach mit 2 multiplizieren.

Fakt 4: Reguläre Ausdrücke (RegEx) verwenden um Ziele zu definieren

Ziele können noch besser verarbeitet werden, wenn diese mit regulären Ausdrücken (RegEx) kombiniert werden. Reguläre Ausdrücke sind Funktionen, die erweiterte Informationen mitteilen können. Als Beispiel könnte man auf einer Seite ein Ziel so definieren, dass diese bei einer beliebigen Zeichenfolge (‚any string‘) ausgelöst werden. Für weitere Ausführungen hierzu: http://regexr.com/

Fakt 5: Zielwerte können verwendet werden um relative Werte zu messen

Zielwerte können für Prozesse verwendet werden, bei denen es keine konkreten Umsätze oder monetäre Werte gibt. Ziele können dann einen relativen Wert erhalten, der abhängig von einem anderen Wert ist. Das heißt, ein Ziel kann einen %-Wert eines anderen Ziels erhalten und bekommt damit einen relativen Zielwert zugeordnet. Es ist somit bspw. möglich Besucher länderspezifisch Zielwerte zuzuweisen. Man könnte so dann auf einen Blick erkennen, welches Land für eine bestimmte Aktion am häufigsten verantwortlich ist.